Raum definieren
Breite, Länge und Wandabstand festlegen. Die erste Beta konzentriert sich bewusst auf rechteckige Räume.
Geometrischen Vorentwurf als Doppelmäander erstellen – mit wandparallelem Anbindekanal, gemessenen Biegeradien und Rohrabständen und einem Prüfprotokoll, das jeden Messwert seinem Grenzwert gegenüberstellt.
| Kreis | Länge | Zeichenabstand | Druckverlust |
|---|---|---|---|
| Kreis 1 | 91,4 m | 20,0 cm | 191 mbar · im Richtwert |
| Prüfung | Gemessen | Grenzwert | Status |
|---|---|---|---|
| Kleinster gemessener BiegeradiusUmkreisradius über alle drei aufeinanderfolgenden Punkte der gezeichneten Mittellinie. | 80 mm | ≥ 80 mm | erfüllt |
| Kleinster Achsabstand zweier RohreGemessen zwischen allen Rohrabschnitten, die nicht unmittelbar zum selben Bogen gehören. | 50 mm | ≥ 16 mm | erfüllt |
| Sich berührende Leitungspaare | 0 | ≤ 0 | erfüllt |
| Überstand über die Raumkante | 0 mm | ≤ 0 mm | erfüllt |
| Kleinster Abstand zweier Verteilerports | 50 mm | ≥ 16 mm | erfüllt |
| Abweichung des ausführbaren VADer Verlegeabstand muss die Zonenbreite ganzzahlig teilen. | 0 % | ≤ 5 % | erfüllt |
| Längenunterschied der HeizkreiseGeometrischer Unterschied. Der hydraulische Abgleich wird damit nicht ersetzt. | 0 % | ≤ 15 % | erfüllt |
| Längster HeizkreisVergleichswert der Eingabe, keine hydraulische Freigabe. | 91,37 m | ≤ 100 m | erfüllt |
| Anteil der Nutzfläche ohne Rohr | 5,5 % | ≤ 10 % | erfüllt |
| Estrichfeld ohne BewegungsfugeRichtwert für Zementestrich. Vor Ausführung gegen DIN 18560-2 und Herstellerangaben prüfen. | 20 m² | ≤ 40 m² | erfüllt |
| Prüfung | Gemessen | Grenzwert | Status |
|---|---|---|---|
| Deckung der eingegebenen HeizlastVerhältnis der erreichbaren zur eingegebenen Wärmestromdichte. | 100 % | ≥ 100 % | erfüllt |
| Wärmestromdichte gegen Grenzkurveq_G = 8,92 · (ϑ_F,max − ϑ_i)^1,1 für 29 °C Oberfläche. | 50 W/m² | ≤ 100 W/m² | erfüllt |
| Mittlere Oberflächentemperatur | 24,6 °C | ≤ 29 °C | erfüllt |
| Erforderliche VorlauftemperaturOberhalb von 35 °C verliert eine Wärmepumpe spürbar Arbeitszahl. | 34,7 °C | ≤ 35 °C | erfüllt |
| Rücklauf über RaumtemperaturBei zu grosser Spreizung fällt der Rücklauf unter die Raumtemperatur — die Auslegung ist dann nicht mehr sinnvoll. | 9,7 K | ≥ 1 K | erfüllt |
| Eingegebene RaumheizlastÜber 100 W/m² ist die Aufenthaltszone rechnerisch nicht mehr allein über den Boden zu decken. | 50 W/m² | ≤ 100 W/m² | erfüllt |
| Kreis | Volumenstrom | Geschwindigkeit | Strömung | Reibung | Umlenkungen | Δp | erforderl. kv |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreis 1 | 149 l/h | 0,37 m/s | turbulent Re 5.709 | 187 mbar | 4,4 mbar | 191 mbar | voll offen |
Der Anteil der Umlenkungen stammt aus den an der gezeichneten Rohrachse gemessenen Biegeradien (ζ₉₀ = 0,131 + 0,159 · (d/R)^3,5, Richtwert). Der kv-Wert ist die Vorgabe für die Voreinstellung; die zugehörige Umdrehungszahl entnehmen Sie der Tabelle Ihres Verteilers.
| Prüfung | Gemessen | Grenzwert | Status |
|---|---|---|---|
| Grösster Druckverlust je HeizkreisRichtwert. Enthält Rohr und gemessene Umlenkungen, nicht Verteiler, Ventile und Zuleitung. | 190,9 mbar | ≤ 250 mbar | erfüllt |
| Höchste FliessgeschwindigkeitDarüber werden Strömungsgeräusche hörbar. | 0,4 m/s | ≤ 0,5 m/s | erfüllt |
| Niedrigste FliessgeschwindigkeitDarunter werden Luftblasen nicht mehr zuverlässig ausgetragen. | 0,4 m/s | ≥ 0,2 m/s | erfüllt |
| Kleinste ReynoldszahlUnterhalb rund 4000 ist die Strömung nicht mehr ausgebildet turbulent; die Wärmeabgabe fällt ab. | 5.709 | ≥ 4.000 | erfüllt |
| Position | Menge |
|---|---|
| Heizrohr gesamtSumme der gezeichneten Rohrachsen über 1 Heizkreis, einschliesslich Anbindeleitungen | 91,37 m |
| Wasserinhalt der HeizkreiseRohrinnenquerschnitt mal gezeichnete Länge; Grundlage für Befüllung und Ausdehnungsgefäss | 10,3 l |
| Systemplatten / VerlegeflächeRaumfläche; Zuschnitt und Plattenformat richten sich nach dem gewählten System | 20,00 m² |
| RanddämmstreifenUmfang des Raumes; Türöffnungen und Einbauten sind nicht abgezogen | 18,00 m |
| VerteileranschlüsseJe Heizkreis ein Vorlauf und ein Rücklauf — Verteiler mit 1 Abgängen | 2 Stk |
Unverbindlicher geometrischer Vorentwurf mit physikalischer Überschlagsrechnung. Das Prüfprotokoll bestätigt ausschliesslich die gemessene Rohrgeometrie für das gewählte Prüfprofil. Keine Heizlastberechnung, Wärmeleistungsbestätigung oder Ausführungsplanung. Estrichfeldgrössen sind Richtwerte und vor Ausführung gegen DIN 18560-2 und Herstellerangaben zu prüfen. Die Wärmerechnung ist ein eigenes numerisches Modell des Estrichquerschnitts und kein Nachweis nach EN 1264; Bodenbelagswiderstände sind Richtwerte. Die Hydraulik rechnet Volumenstrom, Druckverlust und erforderlichen kv-Wert aus der gemessenen Rohrgeometrie; Geschwindigkeitsfenster, zulässiger Kreisdruckverlust und der Beiwert der Umlenkungen sind Auslegungsrichtwerte und keine Normwerte. Nicht enthalten sind Verteiler, Ventile, Zuleitung und Wärmeerzeuger; die Umrechnung des kv-Werts in eine Voreinstellung richtet sich nach der Tabelle Ihres Verteilers. Rohr, Systemaufbau und Auslegung durch Fachbetrieb und Herstellerunterlagen freigeben lassen.
Breite, Länge und Wandabstand festlegen. Die erste Beta konzentriert sich bewusst auf rechteckige Räume.
Doppelmäander oder einfacher Mäander, dazu VA, Rohrprofil, Estrichart und Verteilerwand. Der Plan entsteht nur, wenn der hinterlegte Prüfradius eingehalten werden kann.
Jeder Messwert steht neben seinem Grenzwert: Biegeradius, Rohrabstand, Kreuzungen und Estrichfeld für die Geometrie, Oberflächentemperatur für die Wärme, Geschwindigkeit und Druckverlust für die Hydraulik. Den Vorentwurf anschliessend vom Fachbetrieb freigeben lassen.
Ja. Der aktuelle Single-Room-Planer ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Der Plan wird lokal in Ihrem Browser berechnet.
Der Planer misst an der gezeichneten Rohrachse den kleinsten Biegeradius, den kleinsten Abstand zweier Rohre, Kreuzungen, Portabstände und die Raumgrenzen und stellt jeden Messwert im Prüfprotokoll seinem Grenzwert gegenüber. Der Status folgt aus diesen Messungen und gilt ausschliesslich für die Geometrie; Wärme und Hydraulik haben eigene Prüfprotokolle mit eigenen Grenzwerten. Eine Herstellerfreigabe ist es in keinem Fall.
Beim einfachen Mäander wird eine Bahn nach der anderen belegt: Vorlauf liegt an der ersten, Rücklauf an der letzten Bahn, die Oberflächentemperatur fällt über die Zone ab. Beim Doppelmäander wird das Rohr gedanklich gefaltet, benachbarte Bahnen führen gegenläufig und beide Enden kommen nebeneinander am Verteiler an. Deshalb ist der Doppelmäander voreingestellt.
Weil ein aufgefächerter Anschluss viel Tiefe kostet: In der Vorversion blieben dadurch 24 bis 29 Prozent der Nutzfläche ohne Rohr. Im wandparallelen Anbindekanal hängt die Tiefe nur von der Zahl der Leitungen ab, nicht von der Raumbreite. Liegen mehrere Leitungen nebeneinander, weist der Planer darauf hin, dass sie im Aufenthaltsbereich gedämmt werden sollten.
Nein. Die Raumheizlast geben Sie aus Ihrer Berechnung oder Ihrem Energieausweis vor – der Planer ermittelt sie nicht. Aus Ihrer Vorgabe folgen dann Vorlauftemperatur, Volumenstrom und Druckverlust. Verlegeabstand und Systemaufbau wählen Sie ebenfalls selbst; der Planer prüft nur, was sich daraus ergibt.
Der Planer leitet die Grenzlänge aus dem Druckverlust ab: Ein Meter Rohr versorgt bei gegebenem Verlegeabstand eine bestimmte Fläche, daraus folgen Volumenstrom, Fliessgeschwindigkeit und Druckverlust. Die Länge, bei der ein Kreis den Richtwert von 250 mbar erreicht, wird neben dem Eingabefeld als Vorschlag angezeigt und lässt sich übernehmen. Für eine übliche Auslegung – 50 W/m², Verlegeabstand 20 cm, Spreizung 5 K – ergeben sich rund 100 Meter. Der Wert bleibt eine Auslegungshilfe: zulässiger Druckverlust und Geschwindigkeitsfenster sind Richtwerte, keine Normwerte.
Er rechnet die Grundlage dafür: Volumenstrom und Druckverlust jedes Kreises und daraus den erforderlichen kv-Wert der Voreinstellung. Der ungünstigste Kreis bleibt voll offen, alle anderen drosseln die Differenz ab. Bewusst nicht ausgegeben werden Ventilumdrehungen – die Skalen der Voreinstellung gehören zu einem bestimmten Verteiler, ein allgemeiner Wert wäre erfunden. Übertragen Sie den kv-Wert mit der Tabelle Ihres Verteilers.
Aus dem Plan selbst. Der Planer misst Radius und Winkel jedes Bogens an der gezeichneten Rohrachse und berechnet daraus den Einzelwiderstand, statt eine Verlegeart zu unterstellen. Der Anteil wird getrennt ausgewiesen – bei den sanften Bögen einer Fussbodenheizung sind es meist nur wenige Prozent des Gesamtdruckverlusts. Der verwendete Beiwert ist ein Richtwert und als solcher gekennzeichnet.
Nein. Der Planer teilt den Raum nach Richtwerten für Fläche, Kantenlänge und Seitenverhältnis in Estrichfelder und zählt, wie oft ein Rohr eine Fugenlinie quert – jede Querung braucht ein Schutzrohr. Die Werte sind vor der Ausführung gegen DIN 18560-2 und die Angaben des Estrichherstellers zu prüfen.
Ja. Über „PDF“ öffnen Sie eine Vorschau und speichern dort über „PDF speichern“. Zum Ausdrucken nutzen Sie die Schaltfläche „Drucken“.
Weil Aussparungen und L-Formen eine sichere Wegfindung um Hindernisse benötigen. Wir veröffentlichen diese Funktion erst, wenn kein Rohr unbemerkt durch eine ausgeschlossene Fläche geführt werden kann.
Schreiben Sie uns, welche Raumform, Aussparung oder Rohrführung Sie benötigen. Bitte senden Sie noch keine vertraulichen Baupläne.